Wahnsinnig komisch

Paul Goesch, "Drei Schweine"

14. Dezember 2021

AUSSTELLUNG: SAMMLUNG PRINZHORN ZEIGT, WORÜBER SICH PATIENTEN PSYCHIATRISCHER KLINIKEN ZWISCHEN 1880 UND 1990 LUSTIG GEMACHT HABEN

Humor in einer Anstalt? Psychiaterinnen und Psychiater haben immer wieder infrage gestellt, dass Menschen mit der Diagnose Schizophrenie in der Lage sind, Humor zu zeigen und zu verstehen. Eine Reihe von Werken humoristischen Inhalts präsentiert nun eine aktuelle Sonderausstellung in dem zum Universitätsklinikum Heidelberg gehörenden Museum Sammlung Prinzhorn. Im Mittelpunkt stehen rund 150 Zeichnungen, Gouachen, Aquarelle und Skulpturen aus dem Zeitraum zwischen 1880 und 1990. Sie zeigen, worüber sich Patientinnen und Patienten psychiatrischer Kliniken in Frankreich und Deutschland lustig gemacht haben und wie sie kreativ ihre Umgebung mit spitzer Feder überzeichneten oder satirisch verhöhnten. Die Ausstellung „Wahnsinnig komisch – Follement drôle“ ist eine Kooperation mit dem Musée d’Art et d’Histoire de l‘Hôpital Saint Anne (MAHHSA) in Paris und noch bis zum 23. Januar 2022 in der Sammlung Prinzhorn zu sehen.

Mehr Infos

Bild: Paul Goesch, „Drei Schweine“, 1919, Gouachefarben über Bleistift auf Papier | © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg

0 Kommentare

Ältere Beiträge

Zum ersten Mal da?

Zum ersten Mal da?

Herzlich willkommen – hier und hoffentlich auch bald im Opernhaus! An dieser Stelle beantworten wir einige der wichtigsten Fragen zum ersten Opernbesuch. Aber keine Sorge: Es ist gar nicht kompliziert.

Un-Label Performing Arts Company

Un-Label Performing Arts Company

Un-Label vereint Kulturschaffende mit und ohne Behinderung aus ganz Europa. Un-Label schafft zeitgenössische Bühnenstücke. Un-Label inspiriert und vernetzt Wissenschaft und Forschung. Wir entdecken neue Möglichkeiten!

Consent Management Platform von Real Cookie Banner Skip to content