Pilotprojekt in Bremen für inklusive Kulturangebote

Kultur gemeinsam gestalten
Netzwerk Kultips

Im Netzwerk Kultips starten wir in Bremen ein Pilot-Projekt.
Ziel ist es, dass Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen leichter an Kultur teilnehmen können. Hindernisse sollen abgebaut werden.
In unserer bisherigen Arbeit hat sich gezeigt: Wichtig ist ein gutes Netzwerk aus vielen Menschen.

  • Menschen mit eigenen Erfahrungen
  • Anbieter*innen von Kultur
  • Fachleute aus dem sozialen Bereich
  • Fachleute aus dem medizinischen Bereich

 Alle sollen regelmäßig miteinander sprechen und zusammenarbeiten.

Koordination in Bremen

In Bremen ist Christian Schnepf unser Ansprechpartner.
Er ist Mitarbeiter der „Initiative…“ und freier Kulturschaffender.
Als Koordinator wird er vor Ort im Projekt unterstützen.

Es gibt schon Zusammenarbeiten mit Partnern in Bremen.
Diese Partner ist sehr wichtig für das Projekt.
Das bestehende Netzwerk wird weiter genutzt und ausgebaut.

Menschen mit eigenen Erfahrungen werden stark einbezogen.
Sie helfen dabei, das Netzwerk weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Christian Schnepf

christian.schnepf@kultips.de
Tel.: 0151-62678510.

Regionale Teilhabe fördern

Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen erzählen von ihren Erfahrungen.
Sie gestalten gemeinsam Kultur-Angebote.

Diese Angebote sollen für alle gut zugänglich und leicht nutzbar sein.

Wir entwickeln die Angebote vor Ort weiter, damit alle Menschen gut teilnehmen können.

Es gibt zum Beispiel Workshops in Musik, Tanz, Kunst, Theater und Literatur.
Und auch neue Online-Angebote und gemeinsame Museums- und Konzertbesuche im inklusiven Rahmen.
Diese Workshops sind für Menschen mit und ohne Behinderung.

Projektziele vor Ort

Menschen mit ähnlichen Erfahrungen treffen sich und tauschen sich aus.
Menschen aus Kultur, Gesundheit und Sozialem arbeiten zusammen.

Das Projekt sammelt Erfahrungen und prüft, was gut funktioniert und was verbessert werden kann.

Es gibt Schulungen und Weiterbildungen für alle Beteiligten.

Am Ende entsteht ein Handbuch, in dem beschrieben wird, wie das Projekt funktioniert hat, damit auch andere Städte davon lernen können.

Die Ergebnisse des Projekts aus der Region werden auf ganz Deutschland übertragen

Aus den Erfahrungen aus dem Projekt in Bremen sollen Empfehlungen für ganz Deutschland entstehen.

Dazu gehören Fachveranstaltungen wie Tagungen und Symposien, Weiterbildungs-programme, Veröffentlichungen von Fachartikeln, sowie ein Handbuch oder Ratgeber.

Außerdem sollen Beratungen angeboten werden, die Organisationen dabei unterstützen, inklusiver zu werden.

Netzwerk Kultips

Auf unserer Internetseite Kultips.de gibt es viele Informationen und Austauschmöglichkeiten:

 

  • Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen finden Informationen zu Kulturangeboten
  • Anbieter*innen können sich vernetzen
  • Betroffene können ihre Erfahrungen teilen (in den „Beiträgen“)
  • Es wird gezeigt, wie Hindernisse bei Kulturangeboten abgebaut werden können (z. B. mit Ansprechpersonen oder Begleitung und Online-Angeboten)
  • Termine und Veranstaltungen werden veröffentlicht
  • Gute Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt
  • Informationen werden gesammelt und ausgewertet
  • Die Zusammenarbeit mit Verbänden, Einrichtungen und Politik wird ausgebaut
  • Ziel ist eine dauerhafte Fachstelle

Zur Zielgruppe des Projekts

In Deutschland gibt es viele Kulturangebote für Menschen mit körperlichen, geistigen oder Sinnesbehinderungen. Angebote speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gibt es dagegen nur wenige.

Wenn es sie gibt, finden sie oft in therapeutischen, medizinischen oder rehabilitativen Einrichtungen statt. Insgesamt ist dieses Angebot noch nicht gut ausgebaut.

In den letzten Jahren sind psychische Erkrankungen häufiger geworden. Inklusive Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung können dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und sowohl einzelne Menschen als auch die Gesellschaft zu stärken.

Studien, zum Beispiel von der WHO und der EU, zeigen, dass Kunst und Kultur die Gesundheit unterstützen können. Sie stärken persönliche Ressourcen und helfen Menschen, besser mit Belastungen umzugehen.

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